Samira Teil 6 und 7Diese Nacht schlief ich ausgenommen gut. Der mangelnde Schlaf der letzten Tage trug dazu bei. Als ich aufwachte, war ich innerhalb weniger Minuten putzmunter, sprang vergnügt aus den Federn und frühstückte ausgiebig. Langsam hatte ich mich daran gewöhnt, dass das Wetter gut war. Wenn auch selten, kam es doch vor. Sonst gab es immer zwei schöne Tage, die von Gewittern beendet wurden. Danach brauchten die Tage lange Zeit, bis sie wieder schön wurden. Dieses Mal war es anders. Tag um Tag war es wunderschön. Der Himmel blau und die Sonne schickte schon früh ihre ersten wärmenden Sonnenstrahlen voraus. Mein Frühstück auf der Terrasse einnehmen zu können, genoss ich in vollen Zügen. Kaffee und leicht gebutterter Toast. Dazu eine gute Konfitüre. Mehr brauchte ich nicht.Mit einigen nichtssagenden Gedanken saß ich da, und genoss es einfach, dort sitzen zu können. Wie anders wäre es bei einem normalen Bürojob gewesen. Hätte ich diesen, würde ich jetzt in einem dumpfen, muffigen Raum sitzen und mich darüber ärgern, dass draußen schönes Wetter war. Es hatte etwas, freiberuflich zu arbeiten. Klar, das Risiko lag bei mir, jedoch schien ich alles richtig gemacht zu haben. Es ging mir gut, anders konnte man es nicht sagen. Nach dem Essen nahm ich die Zeitung, die mir jeden Morgen in den Briefkasten gesteckt wurde und entschwand für ein paar Minuten in der Welt der Nachrichten. War ich damit fertig, bemerkte ich oft, dass ich hinterher genauso schlau war wie vorher. Die meisten Meldungen brannten sich nicht in mein Gehirn ein. Wenn doch, waren es die Unwichtigen, die die keiner wissen musste. Aber auch die verschwanden über den Tag und es kam mir vor, die Zeitung niemals gelesen zu haben. Nach dem Frühstück wollte ich noch arbeiten, aber ich konnte mich nicht konzentrieren. Samira und Asifa gingen mir jetzt nicht mehr aus den Gedanken. Dabei überlegte ich, die beiden zur Grundlage meines nächsten Romans zu machen. Eigentlich war das keine schlechte Idee. Stoff lieferten die beiden genug für einen längeren Roman, wenn auch vieles darin erfunden sein würde. Doch warum sollte ich es mir ausdenken. Ich würde wahrscheinlich noch wesentlich mehr erfahren und zum Schreiben haben, wenn ich sie weiterhin besuchte. Das würde keine Anstrengung bedeuten, ich musste nur das Gesehene und Erlebte aufschreiben, wie es war. Die nächsten Stunden verbrachte ich mit allem, was mir gerade unter die Finger kam. Nur schreiben tat ich nicht. Irgendwann kam dann die Stunde, auf die ich den ganzen Tag lang gewartet hatte. Ich machte mich zu einem erneuten Besuch auf, war gespannt darauf, was mir wiederfahren würde.Wie selbstverständlich ging ich durch das Tor und auf Asifas Wohnwagen zu. Sie war nicht zu sehen. Daher klopfte ich an ihre Tür. Es dauerte einen Moment doch dann ging die Tür auf uns sie stand vor mir.„Oh, hallo!“, meinte sie und sah aus, als wenn sie mich nicht erwartet hatte. Ihre Haare sahen noch wilder aus als sonst und ihr Gesicht wirkte zerknittert.„Entschuldige mich, ich habe mich hingelegt und verschlafen. Eigentlich wollte ich längst fertig mit allem sein. Setz dich, ich bin gleich fertig!“Asifa deutet dabei auf den Tisch und die Stühle, auf denen wir am Tag zuvor den Tee eingenommen hatten. Also ging ich dorthin und setzte mich, wartete auf Asifa. Zu meinem Erstaunen dauerte es nicht lange, bis sie erschien.„Ich hoffe, du verzeihst einer alten Frau. Ich kann nicht mehr so schnell!“„Du bist nicht alt!“, meinte ich, um etwas zu schmeicheln. Sicher, sie war nicht mehr die Jüngste, aber immerhin. Es gab genug, die wesentlich älter aussahen. Dabei war mir noch immer nicht klar, wie alt sie wirklich war. Das war jedoch eine Frage, die man einer Frau nicht stellte. „Was wollte ich denn heute mit dir machen?“, fragte sie sich selber und sah mich dabei an, als wenn sie darüber nachdenken musste.„Es stellt sich für mich die Frage, ob wir versuchen sollten, es schneller zu machen?“Dabei sah sie mich noch intensiver an und ich zuckte mit den Schultern. „Ich denke wir können es wagen. Du bist schon soweit, weißt es nur noch nicht, kannst es nicht steuern. Vielleicht ist es besser wir machen es!“Was ES war, wusste ich nicht, fragte nicht danach. Wenn Asifa der Meinung war, dass dies der beste Weg war, dann stimmte es sicher.„Gut. Machen wir es so. Komm mit!“Asifa wartete nicht auf mich, sondern ging auf den Weg zu, den ich gekommen war. Ich stand auf und folgte ihr. Zu meiner Überraschung bog sie auf dem Weg zur Villa ab, ging die Stufen herauf und stand einen Moment vor der großen Eingangstür. Hier wartete sie auf mich, drehte sich aber nicht zu mir um.Als ich neben ihr stand, holte sie einen großen Schlüssel aus ihrer Rocktasche hervor und steckte diesen in das Schloss. Bevor sie ihn umdrehte, verharrte sie noch einen Moment und warnte mich, ohne mich dabei anzusehen.„Wenn wir dieses Haus betreten, halte dich bitte ruhig. Es ist nicht gut, zu wecken, was schläft, aufzuschrecken, was ruht oder zu reizen, was böse ist. Komme mit mir mit. Glaube nicht, was du siehst!“ Es war geheimnisvoll, was sie dort sagte, ein guter Anfang für einen neuen Roman. Ich wusste schon jetzt, dass es sich lohnen würde, egal was sich hinter der Tür befand.Erst jetzt drehte sie den Schlüssel um und zog die Tür auf. Natürlich quietschte sie, was hatte ich anderes erwartet. Asifa öffnete die Tür nicht ganz, sondern schlüpfte durch den Spalt, der entstand, sobald sie hindurchpasste. Ich tat es ihr gleich und einige Momente später, stand ich im inneren.Mich überkam ein fröstelndes Gefühl, als ich dort stand und mich umsah. Alles war in ein halbdunkel getaucht. Ich hatte von außen bereits gesehen, dass die Fenster verhängt worden waren, was ich von drinnen bestätigen konnte. Schwere Brokatvorhänge hingen vor den Fenstern und ließen wenig Licht hinein. Zu meiner Überraschung war es nicht kalt, eher angenehm warm. Trotzdem rann mir ein Schauer über den Rücken. Asifa sah sich um, als wenn sie etwas suchte. Was es war, konnte ich wenige Sekunden später erkennen. Sie ging auf ein niedriges Tischchen zu und nahm eine Kerze zur Hand, die dort in einem Kerzenhalter stand. Dazu lagen Streichhölzer daneben. Sie riss eines der Hölzer an und steckte die Kerze an. Dabei wunderte es mich, denn es war nicht so dunkel, dass sie es hätte machen müssen. Da ich nicht sprechen sollte, ließ ich es, sie zu fragen.Auf einmal winkte sie mir zu, damit ich ihr folgte. Langsam schlurfte sie ins Haus, sah sich dabei aufmerksam um und es wirkte, als wenn sie auf der Hut war. Gerade als ich mich darüber innerlich amüsierte, hörte ich ein lang gezogenes Stöhnen. Es war nur ein einziger Ton, der aber nicht vor Lust ausgestoßen wurde, sondern hörte sich schmerzhaft an. Asifa blieb stehen, schien zu lauschen. Doch nicht lange, sie trat noch ein paar Schritte vor und stand vor einer Tür, die massiv aussah. Ein weiterer Schlüssel wurde hervorgezogen und die Tür geöffnet. Diese schwang leise auf, als wenn sie gut gefettet worden war. Dahinter ging eine Treppe nach unten, so weit nach unten, dass der Kerzenschein das Ende nicht erleuchten konnte.Asifa begann die Treppe herab zu steigen und ich wunderte mich, dass sie das Licht nicht anmachte. Aber als ich hinterher ging, stellte ich fest, dass kein Lichtschalter zu finden war. Auch war keine Lampe an der Decke.Ich folgte Asifa, die die vielen steilen Stufen langsam herunterstieg, immer bedacht darauf, nicht hinzufallen. Es wäre auf den Stufen nicht gut gewesen. Stein und scharfe Kanten waren nicht gerade das, worauf man fallen wollte.Viele Stufen später kamen wir am Ende der Treppe an. Hier ging ein Gang weiter, an dessen Ende eine weitere Tür war. Tiefschwarz war sie gestrichen worden und sah wenig einladend ein. Doch es war der einzige Weg, den wir gehen konnten und wir waren nicht hier heruntergestiegen, um jetzt umzudrehen. Wie konnte es anders sein. Auch diese Tür war verschlossen. Asifa öffnete sie mit einem dritten Schlüssel und wir gingen hindurch. Was mich dahinter erwartet, hätte ich vorher nicht im Traum erwartet. Eine vollkommen ausgestattete Folterkammer wurde vom Kerzenschein erleuchtet. Die Geräte waren alt, das konnte man erkennen, denn sie waren grob gearbeitet. Nichts von dem neumodischen Kram, den man kannte, sondern hier stand alles, was dazu gedacht war, Menschen zu quälen, ihnen Schmerzen zu bereiten. Erstaunt ging ich weiter in den Raum hinein, an Asifa vorbei und bestaunte die Werkzeuge, die an der Wand hingen oder auf Regalen lagen. Diverse Ketten, Peitschen und Kleinwerkzeuge waren so aufgebaut worden, dass man sie gut sehen konnte. Peitschenriemen aus grobem Leder, mit eingearbeiteten Bleikügelchen oder Metallhaken, die sich tief in die Haut schnitten. Daumenschrauben mit Flügelmuttern. Mal mit, mal ohne innenliegende Metallspitzen. Für jeden Folterknecht das richtige Werkzeug. Spanische Stiefel, die jeden Beinknochen zerbrochen oder zerquetscht hätten, birnenförmige Maulsperren, die sich auffalten ließen. Einige der Dinge kannte ich nicht einmal, obwohl ich mich dafür seit meiner frühsten Jugend interessiert hatte.Während ich alles betrachtete, sah mir Asifa zu, kam aber nicht weiter in den Raum, sondern blieb bei der Tür stehen.Bevor ich mich den Großgeräten zuwandte, drehte ich mich zu ihr um und fragte sie: „Asifa, was ist das hier? Ein Museum oder war?“„Man balıkesir escort hat den Hergang rekonstruiert. Der vorherige Eigentümer des Hauses hat diesen Keller anlegen lassen. Er war Sammler dieser Dinge. Leider verrückt. Irgendwann verfiel er in einen Wahn, ohne dass es auffiel. Ab dann verschwanden nachts Menschen, vorzugsweise junge Frauen und Männer. Man sah sie nicht wieder. Später kam man durch einen Zufall dahinter. Eine gerade erst verheiratete junge Frau wurde vermisst und ihr Ehemann suchte nach ihr. Er kam hier vorbei und bemerkte einen Stofffetzen, der an einem niedrigen Busch hing. Er hatte sich an den daran befindlichen Dornen verfangen und wurde aus dem Kleid der jungen Frau herausgerissen. Er handelte sofort, schlich sich zum Haus und brach in dieses ein. Er suchte so lange, bis er die Tür zu diesem Keller öffnete. Hier konnte er die Schreie seiner Frau hören und rannte blindlings herunter, riss diese Tür auf und stand wenig später hier drin.Welcher Anblick ihn erwartete, konnte man nicht mehr sagen, aber es muss schrecklich gewesen sein. Er war dem Hausherrn körperlich überlegen. Er muss ihn niedergeschlagen und gefesselt haben. Danach hat er sich seiner Frau zugewandt, konnte aber nicht mehr viel für sie tun. Sie hatte zu viel Blut verloren und starb in seinen Armen. Was dann folgte, darüber schweige ich mich aus, denn der junge Ehemann ließ den Peiniger jeden Tag mehrmals sterben. Belebte ihn wieder, sorgte dafür, dass er nicht an Hunger oder Durst starb, sondern langsam an seinen Verletzungen. Man fand später Teile seines zerstückelten Körpers, die mit Brandspuren und Schnittmalen übersät waren. Wohin die restlichen Körperteile verschwunden waren, wurde erst nach der Obduktion klar. Sein Mageninhalt zeigte deutliche Spuren davon.Als man sie Monate später fand, saßen seine mumifizierten Überreste an einer Wand und der Kopf seiner Frau auf seinem Schoß. Er hatte den Freitod gewählt, sich selber die Pulsadern aufgeschnitten. Hier im Haus fand man auch die Bekleidung mehrerer anderer Personen, die man teilweise denjenigen zuordnen konnte, die spurlos verschwunden waren. Zum Schluss blieben jedoch noch einige über. Wem sie gehört hatten, fand man niemals heraus. Seitdem wohnt hier niemand mehr im Haus. Es wird gesagt, dass ein Fluch darauf liegt!“Mit diesen Worten trat Asifa drei Schritte zurück und stand hinter der Tür. Es knallte unmissverständlich, als die Tür ins Schloss fiel. Der Schlüssel wurde gedreht und ich stand in der Dunkelheit. Auf einmal öffnete sich eine kleine Klappe in der Tür, die ich zuvor nicht gesehen hatte.„Ach ja, wenn du dort heraus möchtest, musst du auf deine Kräfte vertrauen. Ich werde dich hören. Den Schlüssel zur Tür lege ich hier hin. Bis bald!“Ich rannte zur Tür, konnte noch sehen, wie Asifa den Schlüssel auf den Boden legte und dann langsam nach oben stieg. Jetzt nach ihr zu rufen würde nichts bringen. Da war ich mir sicher. Dabei wurde mir jetzt erst klar, dass es in wenigen Sekunden dunkel werden würde. Asifa trug die Kerze bei sich und wenn sie oben angekommen war, würde hier untern vollkommen dunkel werden. In mir kreisten die Gedanken, und während ich noch dort stand, hörte ich weiter oben die Tür zuschlagen und es wurde wirklich dunkel. Jetzt stand ich da, konnte die Hand nicht vor Augen sehen. Dazu war es so still, dass man meinte, die Stille hören zu können. Das Einzige, was ich hörte, war mein Atem und mein wild klopfendes Herz. Kapitel 7Ich versuchte ruhig zu werden, zu überlegen, ging noch einmal die Folterkammer durch alles, was ich gesehen hatte. Mir musste etwas einfallen. Als Erstes brauchte ich Licht. Ohne war ich aufgeschmissen. Da erinnerte ich mich daran, dass ich in der gegenüberliegenden Ecke zwei kleine Truhen gesehen hatte. Was immer auch darin war, ich musste es herausbekommen. Vielleicht etwas Nützliches. Ich würde mich auf meinen Tastsinn verlassen müssen.Langsam und mit vorgehaltenen Händen, tappte ich durch den Raum in die Richtung, die ich meinte, dass es die Richtige war. Ich wusste, dass mir am nächsten eine Streckbank sein musste und ich fand sie auch, indem ich schmerzhaft dagegen stieß. Ich wäre fast gestolpert und fluchte vor mich hin. Es ist seltsam, wie wenig Orientierung man in dunklen Räumen hat, auch kann man gesehene Entfernungen, kaum noch einschätzen. Ich setzte wortwörtlich einen Fuß vor den anderen und näherte mich der gegenüberliegenden Wand. In etwa dort mussten die beiden Truhen sein.Natürlich lief ich daran vorbei. Ich prallte mit den Händen an die gegenüberliegende Wand, ging in die Knie, um nach den Kisten zu tasten, konnte sie aber nicht erreichen. Also gab es nur zwei Möglichkeiten. Entweder nach rechts, oder links. Ich entschied mich für rechts, was meine zweite Fehlentscheidung war. Nach mehreren Metern merkte ich es und tastete mich den Weg zurück. Endlich fand ich die Kisten und überlegte einen Moment, welche ich zuerst öffnen sollte. Dabei war es egal. Soweit ich sie noch in Erinnerung hatte, hatten beide gleich ausgesehen. Ich entschied mich für die rechte, warum auch nicht. Sie war genauso gut oder schlecht wie die andere. Sie zu öffnen war leicht, denn sie war nicht verschlossen und der Deckel hob sich ohne große Mühe an. Jetzt musste ich hineingreifen und nach dem Inhalt tasten. Um ehrlich zu sein, hatte ich bammel davor, immerhin befand ich mich hier in einem Raum, der nicht dazu gemacht war, Freude zu bereiten. Das Einzige, was ich für positiv hielt, war die Tatsache, dass es nicht unangenehm zu riechen begonnen hatte, als ich den Deckel anhob. Langsam schob ich meine Hand vor und damit in die Truhe hinein. Das Erste, was ich fühlte, waren dichte Fasern die sich, wie dicke Haare anfühlten. Ein unangenehmes Gefühl, denn ich wusste nicht, was noch an diesen Haaren hing. Sofort schossen mir Bilder in den Kopf und ich war mir nicht sicher, ob ich es wissen wollte. Doch was konnte ich anderes tun, als es weiter zu untersuchen. Also zog ich die Haare nach oben, konnte dabei spüren, dass tatsächlich noch etwas daran befestigt war. Allerdings war es recht leicht, nicht das, was ich in meiner Fantasie gesehen hatte. Also nahm ich die andere Hand und tastete nach diesem Gegenstand. Es war klein und rund, hatte eine seltsame Oberfläche, und als ich es weiter abtastete, schrie ich vor Ekel auf und lies es fallen. Zumindest meine Finger hatten etwas ertastet, was ich nicht für möglich gehalten hatte. Zuerst war ich davon überzeugt, dass es ein Puppenkopf war, doch als ich die Textur weiter erfühlte und zu den Lippen kam, fühlte ich, dass sie zugenäht worden waren. Das konnte nur eines heißen. Entweder jemand leistete sich einen großen Scherz mit mir oder es war ein Schrumpfkopf. Dieser musste jetzt vor meinen Füßen liege und ich war froh darüber, dass ich ihn nicht sah. Aber es nützte nichts, ich musste noch einmal in die Kiste fassen.Weitere Haare spürte ich unter meinen Fingern und ich ließ es dieses Mal, daran zu ziehen. Stattdessen wollte ich mich lieber um die andere Truhe kümmern und hoffte, darin etwas anders zu ertasten.Schon als ich den Deckel anhob, kam mir ein bekannter Duft entgegen. Ein Aroma von Paraffin. Also waren in der Kiste entweder eine oder mehrere Kerzen, es konnte auch eine Petroleumlampe sein, die mit Paraffin gefüllt war.Trotzdem war ich vorsichtig und griff nur langsam hinein. Sofort trafen meine Finger auf Kerzen, die man gut an ihrer Oberfläche erkennen konnte. Doch das war nur die halbe Miete. Ohne Feuer waren sie sinnlos. Also griff ich noch einmal in die Kiste und suchte nach einem Feuerzeug oder Streichhölzern. Ich hätte am liebsten gejubelt, als ich eines der Päckchen fand, in der es vertraut rasselte, als ich sie hin und her schüttelte. Öffnen und das Hölzchen an die Reibefläche halten, war eine Bewegung. Dann atmete ich einmal durch, denn ich wusste, was dort vor mir in der anderen Kiste und vor meinen Füßen lag. Aber es nutzte nichts. Ich atmete tief ein und riss das Streichholz an.Die auflodernde Flamme blendete mich sofort und ich musste für einen kleinen Moment meine Augen schließen. Als ich sie wieder öffnen konnte, konzentriere ich mich krampfhaft darauf, die Kerze zu entzünden und nicht nach unten zu sehen. Das gelang mir und ich hätte ein weiteres Mal jubeln können, als der Docht der Kerze brannte und die Flamme den Raum in ein schwaches Licht tauchte. Erst danach sah ich nach unten.Meinen Finger hatten mich nicht getäuscht. Zu meinen Füßen lag tatsächlich ein Schrumpfkopf, dessen Augen mich traurig anschauten. Zuerst erschrak ich noch einmal, denn obwohl ich mit dem Anblick gerechnet hatte, fuhr er mir in Mark und Bein. Erst als ich anfing zu denken, bemerkte ich, dass etwas nicht stimmte. Schrumpfköpfe haben vieles, aber keine Augen. Also sah ich es mir es mir genauer an. Wenn ich näher mit der Flamme an den Kopf ging, konnte ich erkennen, dass die Augen aus Glas waren und die Haut sah zu glatt aus. Also wagte ich es und hob ihn erneut an den Haaren hoch um ihn näher zu betrachten. Schnell wurde mir klar, dass es nur eine Replik war, nichts Echtes, auch die anderen in der Kiste, waren nach genauem Betrachten falsch. Welcher Scherzbolzen die hier deponiert hatte, war mir nicht klar, und ich frage mich ernsthaft, wozu sie gut sein sollten. Eine Antwort würde ich nicht erhalten, solange ich hier unten war. Dann balıkesir escort bayan überprüfte ich die Menge der Kerzen und stellte zu meiner Erleichterung fest, dass es noch mehr gab. Ich würde also noch eine ganze Weile damit hinkommen. Hier unten im Dunklen zu sitzen, war auf die Dauer nicht angenehm.Erste jetzt machte ich mich daran, den Kellerraum noch einmal zu inspizieren, konnte jedoch nichts Neues entdecken. Erst an der Tür wurde es wieder interessant, denn wenn ich den Lichtschein der Kerze durch die offene Klappe scheinen ließ, konnte ich den Schlüssel erkennen, der dort lag. Irgendwie musste ich da rankommen. Wobei ich mich fragte, was das Ganze sollte. Was sollte ich daraus lernen. Oder wollte Asifa herausbekommen, wie geschickt ich mich anstellte. Ich wusste es nicht.Was ich jetzt brauchte, war ein Seil und ein Haken. Zwei Dinge, die man hier in der Folterkammer sicher finden konnte. Also machte ich mich auf die Suche, fand ein entsprechendes Seil und zog einen der Haken aus einem Peitschenriemen. Das macht zwar Mühe und dauerte länger, aber ich hatte Zeit. Nur eine Stunde später, hatte ich meine Schlüsselangel fertig, denn ich befestigte diese Angelschnur, an einem längeren Stock, der vorher eine Reitgerte gewesen war. Ausgerüstet ging ich zu der Klappe und versuchte den Schlüssel zu angeln. Es war nicht so einfach, wie ich es mir vorgestellt hatte. Der Haken fasste nicht gleich und ich brauchte mehrere Anläufe, bis ich es geschafft hatte. Mit einem triumphierenden Lächeln, zog ich den Schlüssel hinein und empfand mich als Genie. Einfacher hätte es nicht gehen können. Mein Lächeln gefror in dem Moment, als ich bemerkte, dass die Tür von innen kein Schlüsselloch hatte. Die Klinke war da, doch das war alles. Ich fluchte erneut und fragte mich ernsthaft, wer auf diese blöde Idee gekommen war. Ich wusste es nicht und ging kopfschüttelnd zu einer Streckbank, setzte mich darauf und starrte für einen Moment in das Halbdunkel des Raums. Plötzlich schreckte ich auf, denn ein leises, aber deutlich vernehmbares Stöhnen war zu hören. Wieder eines wie oben, nicht aus Lust, sondern aus Schmerz. Dabei konnte ich nicht sagen, von wo es kam. Es schien aus jeder Richtung gleichzeitig zu kommen. Konnte seinen Ursprung im Raum selber haben, oder vor der Tür entstanden sein. Zur Sicherheit rannte ich zur Tür und schaute durch die Klappe. Nichts als Dunkelheit war dahinter zu erkennen, nur der dünne Lichtstrahl, der wie ein Finger durch die Klappe fiel, brachte etwas Licht. Doch es erhellte nur wenig, das meiste blieb zumindest im halbdunkel. Als ich mich umdrehte, um zurück in den Raum zu gehen, meinte ich aus dem Augenwinkel einen Schatten zu sehen, aber als ich genauer hinsah, war er nicht mehr erkennbar. Wahrscheinlich spielte mir meine Fantasie einen Streich.Also ging ich zurück zur Streckbank, setzte mich darauf und dachte über meine Lage nach. Ich war eingeschlossen, hatte zwar Licht, aber nichts zu essen oder trinken. Asifa war nicht da und es sah aus, als wenn sie so schnell nicht wiederkommen würde. Es war sicher eine Art Probe, auf die sie mich stellte, nur wusste ich nicht, was das für eine sein sollte. Um es heraus zu bekommen, dachte ich darüber nach, was sie zum Schluss zu mir gesagt hatte.Soweit ich wusste, hatte sie gesagt, dass ich auf meine Kräfte vertrauen sollte und nach ihr Rufen. Das mit dem Schlüssel war nur eine Ablenkung gewesen, und führte nicht zum Ziel. Das hatte ich inzwischen heraus bekommen.Dumm war nur, dass ich nicht wusste, was für Kräfte ich haben sollte. Darüber hatte sie nur wage gesprochen. Außerdem ging ich davon aus, dass Asifa es mit dem Rufen nicht so gemeint hatte, wie sie es gesagt hatte. Aber um das zu überprüfen, ging ich erneut zur Türklappe und begann tatsächlich zu rufen. Es war ein Versuch wert.Es kam mir in der Stille unheimlich laut vor, als ich ihren Namen durch die Klappe rief. Mehrmals wiederholte ich es, blieb dann einem Moment still und lauschte, ob sich etwas tat. Ich war nicht enttäuscht, als sich nach mehrmaliger Wiederholung kein Erfolg einstellte. Ich hatte es nicht erwartet. Wenige Minuten später ließ ich es sein und wandte mich anderen Dingen zu. Man hatte gehört, dass es gerade in alten Gemäuern, Geheimtüren gab. Hier konnte ich es mir ebenfalls vorstellen. Um die Zeit totzuschlagen und dabei nachzudenken, ging ich die Wände entlang und klopfte mit dem Stiel, einer der Peitschen, dagegen. Wenn ein Hohlraum dahinter lag, würde ich es hören. Ich hoffte auf ein dumpfes Geräusch, aber nur an einer Stelle, klang es etwas hohler als sonst, doch ich konnte mich auch getäuscht haben. Der Unterschied war nur minimal, obwohl, als ich die Stelle genauer abklopfte, diese groß, wie eine kleine Tür war. Leider brachte mich das nicht weiter, denn ich hatte kein Werkzeug, um hinter den Putz schauen zu können. Mindestens ein großer Hammer wäre nötig gewesen. Um nicht im Dunkeln zu stehen, zündete ich die nächste Kerze an, denn die Erste war heruntergebrannt. Sie hielten leider nicht so lange, wie ich es gedacht hatte. Bei genauer Überlegung kam ich gerade einmal einen Tag damit hin. Zumindest schätzte ich das. Wenn ich also müde werden würde, müsste ich sie löschen, um zu sparen. Ich will ja nichts sagen, Angst hatte ich selten, aber bei dem Gedanken hier im stockdunklen Keller zu schlafen, fühlte sich mulmig in meinem Magen an. Dabei konnte nichts passieren. Die Tür war verschlossen und ich alleine im Raum. Den Schlüssel hatte ich selber. Es war seltsam. Obwohl ich angestrengt nachdachte, was mich normalerweise vom Schlafen abhielt, wurde ich zunehmend müder. Mehrmals gähnte ich und ich fragte mich, warum. So spät war es noch nicht. Jedoch kamen hier zwei Faktoren zusammen. Das wenige Licht und die absolute Ruhe. Beides trug nicht dazu bei, wach zu bleiben. Mein Gähnen kam daher immer öfter und länger. Schon eine halbe Stunde später, konnte ich meine Augen kaum noch aufhalten. Letztendlich schnappte ich mir die Kerze und die Streichhölzer, klebte sie mit etwas Wachs auf der Streckbank fest und legte mich darauf, denn es lag ein Kissen darauf. Da die Streckbank aus Holz war, war es besser auf ihr, als auf dem nackten Steinboden zu schlafen. Noch einmal sah ich mich um, konnte natürlich nichts entdecken und pustete die Kerze aus, während ich die Streichhölzer neben die Kerze legte. Es war nicht sonderlich bequem, zumindest mein Kopf lag weich auf dem Kissen. Langsam schlummerte ich ein, war fast eingeschlafen, als ich etwas hörte. Es war ein leises Geräusch, als wenn jemand atmete. Dabei kam es nicht wie das Stöhnen aus keiner Richtung, sondern ich konnte es orten. Es erklang dicht neben meinem linken Ohr und ich glaubte sogar, einen Hauch auf meiner Haut zu spüren. Sofort stellten sich bei mir die Haare hoch und Gänsehaut zog über meinen Körper. Langsam tastet ich mit meiner Hand nach den Streichhölzern, schaffte es lautlos eines aus der Schachtel zu bekommen und zündete es sofort an.Nichts, gar nichts war zu sehen. Auch wenn mich zuerst die Flamme blendete, konnte ich das erkennen. Sofort zündete ich die Kerze an und sah unter die Streckbank. Auch hier war nichts. Selbst die Inspektion des gesamten Raumes ergab nichts Außergewöhnliches. Nur die Augen der Schrumpfköpfe, sahen mich mitleidig an. Das war alles.Ich ging einfach davon aus, dass mir meine Fantasie einen Streich gespielt hatte. Die ungewöhnliche Umgebung und alles, was damit zu tun hatte, ließ einen schnell etwas sehen und fühlen, was nicht da war. Erneut legte ich mich hin, sah noch einmal nach Rechtes und Links, löschte erneut die Kerze. Dabei schwor ich mir, dass ich nicht noch einmal auf eine solche Sinnestäuschung hereinfallen würde. Einmal davon abgesehen, dass ich nicht unbegrenzt Streichhölzer hatte. Hier lag ich noch eine ganze Weile wach, lauschte, um jedes Geräusch sofort zu hören. Aber da war nichts. Also knautschte ich das Kissen zurecht, schob es mir unter den Kopf und machte die Augen zu. Um die Stille noch einmal zu durchbrechen, sagte ich selber etwas lauter zu mir: „Gute Nacht!“ Das tat ich selbst Zuhause, denn es vermittelte mir den Eindruck, dass ich nicht alleine war.Ich erstarrte zur Salzsäule, als ein deutlich zu hörendes: „Gute Nacht!“ zurückkam. Es war kein Echo, konnte es nicht sein, denn es war eine weibliche Stimme, die an mein Ohr drang. Ich vergaß zu atmen, lag mit stark pochendem Herzen da und konnte mich nicht rühren. Noch schlimmer war es, als ich eine Hand spürte, die sich um mein Handgelenk legte. Dabei war ich wie paralysiert, konnte mich selber nicht bewegen. Diese Hand zog meinen Arm langsam weiter nach oben, bis meine Hand oberhalb meines Kopfes angekommen war, dort spürte ich, wie sich kalter Stahl, um das Handgelenk legte. Genauso erging es mir mit dem anderen Arm. Kaum war ich in der Lage, spürte ich, wie es bei meinen Beinen weiterging. Auch hier legte sich kalter Stahl um meine Fußgelenke. Als ich endlich realisierte, was los war, konnte ich mich kaum noch bewegen. Arme und Beine waren fixiert, gefesselt. Wenn ich mir dabei vorstellte, dass ich gerade auf einer Streckbank lag, wurde mir anders. Niemand würde mich hören, niemand konnte mir zur Hilfe kommen, ich war schutzlos jedem ausgeliefert, der sich mir näherte. Doch wer war es. Ich konnte mich nicht daran erinnern, dass die Tür aufgegangen escort balıkesir war. Wohl eine Minute lag ich da und zermarterte mir mein Gehirn, bis ich ein leises Klicken hörte. Gleichzeitig spürte ich, wie meine Arme weiter nach oben gezogen wurden. Mich dagegenzustemmen war nicht möglich. Wieder hörte ich das klicken und ich sah die Streckbank vor meinen geistigen Augen. Es kam von dem Zahnrad an der Seite des Folterinstruments. Wenn man die Rolle weiterdrehte, auf die die Seile aufgewickelt wurden, an denen meine Arme hingen, rastete ein eiserner Dorn ein und verhinderte den Rücklauf. Weiter wurden die Seile aufgewickelt und meine Arme kamen an den Punkt an, an dem es nicht mehr weiter ging, ohne mir wehzutun. Doch es ging nicht weiter. Stattdessen war ich jetzt noch wehrloser als zuvor, konnte mich keinen Zentimeter mehr bewegen.„Wer bist du?“, kam es mir endlich über die Lippen. Meine Erstarrung war jetzt, viel zu spät, endlich von mir abgefallen. Nützen tat es mir nichts mehr.Eine direkte Antwort bekam ich nicht. Stattdessen hörte ich ein leises: „Psssst!“ Also eine Aufforderung, leise zu sein. Mit diesem Ton, spürte ich auf einmal, wie sich etwas an meinem Gürtel zu schaffen machte. Es gab einen kleinen Ruck, da war er auf. Die Gürtelschnalle machte ein leises Geräusch, als sie beiseite fiel und der Dorn zurückschnellte. Doch das war nicht alles, denn kaum war das geschafft, wurden der Knopf und der Reißverschluss geöffnet. Das Geräusch, was dabei entstand, klang überlaut in meinen Ohren und ließ mich zusammenzucken. Auf einmal spürte ich, wie sich etwas in die Hose hinein schob. Solange noch der Stoff meines Hemdes dazwischen war, fühlte es sich warm an, aber als es über das Gewebe hinaus gelangte, war deutlich weiche, sehr glatte Haut zu erahnen. Lange, glatte Finger schoben sich weiter hinein und es dauerte nur wenige Sekunden, bis sie meinen halbsteifen Stamm erreichten. Die Fingerkuppen stießen gegen die Eichel und verharrten für einen kleinen Moment. Doch nicht lange. Sie hoben sich an, schrammten mit ihren Fingernägeln über die empfindliche Haut und legten sich dann vorsichtig auf die Unterseite meines wachsenden Halbsteifen, rutschten darüber hinweg und kamen so weit, bis ich sie an meinen Eiern spürte. Hier hielt sie einen Moment an, zog sich halb zurück und legten sich um den aufgepumpten Stamm. Trotz meiner Angst, die ich spürte, reagierte mein Körper auf die intensiven Gefühle, die mich daraufhin überkamen. Die Finger blieben nicht untätig. Sie umspannten meinen Schwanz fest und begannen damit, die Haut darauf, rauf und runter zu bewegen.Doch gerade als es anfing schön zu werden, lösten sich die Finger von mir. Stattdessen spürte ich, wie sich etwas an der Seite der Hose tat. Sie wurde hier gepackt und unmissverständlich weggezogen. Nur Sekunden später, ohne meine Mithilfe, war ich unten herum nackt. Mein Steifer schnellte hoch und stand senkrecht in der Luft. Sehen konnte ich es nicht, aber spüren. Genauso fühlte ich, als sich wieder eine Hand um den Steifen legte und erneut anfing, mich zu streicheln und massieren. Dieses Mal kam noch eine zweite Hand dazu. Sie drängte sich zwischen meine Beine und schob sich unter den Sack, hielt meine Eier soweit umschlossen, wie es ging. Wenn die Situation nicht die gewesen wäre, in der ich gerade steckte, hätte ich es aus vollen Zügen genossen, doch hier und jetzt, schwang etwas Furcht mit. Auf einmal zog die Hand an meinem Dicken die Vorhaut leicht schmerzhaft zurück und ich stöhnte auf. Dabei wurde mein Stöhnen noch lauter, als ich spürte, wie sich etwas Nasses, Enges und Heißes über die Spitze schob. Dieses Stöhnen kam nicht aus Schmerz, sondern aus Lust. Sofort spürte ich eine aufgeregte Zunge, dies sich um die Eichel schlängelte, sie erkundete und keinen Quadratmillimeter unerforscht ließ. Sie rieb an dem Objekt ihrer Begierde, zeichnete die Oberfläche nach, wollte sie erkunden. Eine Flut von starken Gefühlen durchschwamm meinen Körper und ich fiel in Ekstase. Meine augenblickliche Situation rückte in den Hintergrund, stattdessen konzentrierte ich mich nur noch auf das, was an mir und mit mir getan wurde. Eines musste man dem Wesen lassen, sie wusste, was sie tat. Meine Erregung stieg weiter, und wenn das Wesen nicht bald von mir abließ, konnte ich für nichts mehr garantieren. Doch das schien das Wesen nicht zu stören. Es machte weiter wie bisher, verstärkte sogar noch ihr Bemühen um mich.Mein Stöhnen wurde lauter, zeugte von meiner Gefühlslage. Das wiederum verstärkte das Tun des Wesens. Es bemühte sich umso mehr um mich, wurde wilder, fordernder. Das hielt ich nicht mehr lange auf. Ich stöhnte auf, konnte mich kaum noch zurückhalten. Trotzdem machte es weiter, wollte, dass ich meinen Höhepunkt erlebte. Genau das kam auch. Ich bäumte mich auf, soweit es ging, hätte am liebsten meinen Unterleib nach oben getrieben, mich weiter hinein in diesen Mund, der mich in rasender Geschwindigkeit auf das Ende zutrieb.Das Ende kam schnell, musste einfach kommen. Ich schrie auf, als es mich überrannte. Mit großem Druck, pumpte ich meine Liebesflüssigkeit nach oben und konnte spüren, wie es mich in großen Schüben verlies. Dabei wurde es nicht verschwendet. Es wurde sofort aufgenommen und weitergeleitet. Nichts davon lief meinen Stamm entlang nach unten.Zum Schluss kümmerte sich noch die Zunge darum, dass auch nichts verloren ging. Sie leckte noch mehrmals über die Spitze, nahm auf, was nachkam.Erschöpft kam mein Körper in seine Ausgangslage zurück. Hier versuchte ich zu entspannen, konnte es aber nicht, denn die Hand an meinem Schwanz, begann mich wieder zu massieren. Zu meiner Überraschung gelang es ihr, dass ich nicht weich wurde. Sie hielt meine Erregung aufrecht, brachte sie dazu, sich nicht zu verkleinern. Nur einmal ließ sie mich kurz los. Stattdessen spürte ich etwas, was über mich kroch. Rechts und links von meinen Beinen, fühlte ich etwas dagegen drücken, dann stieß etwas Weiches, Nachgiebiges von oben herunter. Mit einmal erhöhte sich der Druck und ich rutschte in eine unheimlich enge Hitze, die mich erneut aufkeuchen ließ. Weiter und weiter wurde ich hineingeschoben und ich vernahm die enge Ummantelung. Nur Sekunden später wurde ich ganz hineingeschoben und spürte ein größeres Gewicht auf mir sitzen. Es verband sich mit mir, blieb zuerst einen Moment ruhig. Erst danach begann es sich zu bewegen und ich mich in ihm. Schneller als erwartete, stellte sich wieder große Lust bei mir ein. Ich hätte es niemals für möglich gehalten, immerhin war ich keine zwanzig mehr und normalerweise regenerierte sich mein Körper nicht mehr in der Geschwindigkeit. Doch hier war es anders. Mein Atem kam schneller und schneller, dabei musste ich mich körperlich kaum anstrengen. Es wurde alles mit mir gemacht. Doch nicht nur mein Atem kam mit erhöhter Frequenz. Auch der Körper über mir wurde schneller. Er hob sich soweit an, dass ich fast herausrutschte, wartete einen Moment, um mit größerer Geschwindigkeit herunterzustoßen. Kam er herunter und prallte auf mich, hatte ich jedes Mal den Eindruck, als wenn ich noch tiefer, hineingleiten würde. In mir begann es wieder zu kochen und der Druck stieg erneut auf ein großes Maß. Dabei konnte ich nicht vermeiden, dass ich wieder am Ende angekommen war. Was mit mir getan wurde, war zu intensiv. Doch auch dieses Mal hielt es nicht an, oder wurde weniger. Mit derselben Geschwindigkeit wurde weitergemacht, wurde noch erhöht, als ich kurz davor war.Ich schrie auf, spürte eine Mischung aus Lust und Schmerz in mir aufsteigen. Dann explodierte ich. Erneut schoss mein Same heraus, versuchte auch diesen Ort zu überfluten, der meinen Dicken ummantelt hielt. Dabei meinte ich ein anderes, höheres Stöhnen zu hören, vielleicht war es auch mein eigenes oder ein Echo, was von der Wand zurückgeworfen wurde.Nur noch wenige Sekunden blieb der Körper auf mir sitzen. Dann stieg er herunter und ich hörte ein erneutes Knacken. Sofort lösten sich meine Fesseln und ich konnte die Seile selber verlängern, indem ich daran zog. Anscheinend war die Rücklaufsperre gelöst worden und ich konnte mich frei bewegen. Sofort griff ich nach den Streichhölzern, brauchte allerdings einen Moment, bis ich eines heraushatte. Mit zitternden Fingern riss ich es an und sah sofort geblendet um mich herum. Aber dort war nichts. Gar nichts. Als wenn es niemals da gewesen wäre. Um das Streichholz nicht sinnlos angezündet zu haben, steckte ich die Kerze noch einmal an und sah mich genauer um. Zuerst entdeckte ich nichts, aber dann sah ich etwas auf dem Boden, was im Kerzenschein glitzerte. Es waren mehrere Tropfen, die sich von der Streckbank weg bewegten. Allerdings nicht auf die Tür zu, wie ich es vermutet hätte, sondern auf die Wand. Genau dort, wo ich meinte, ein hohles Geräusch gehört zu haben, endete die Spur. Leider brachte mich die Erkenntnis nicht weiter. Ich war noch immer eingeschlossen und langsam bekam ich Hunger, vor allem Durst. Trotzdem war ich Müde und legte mich erneut hin, ließ jedoch die Kerze an. Lange wollte ich nicht schlafen, nur etwas vor mich hin dösen. Dabei würde ich darüber nachdenken, wie ich aus meiner unangenehmen Lage kommen würde. Bevor ich mich auf die Streckbank legte, rollte ich aber noch die Seile soweit ab, wie es ging, und verknotete sie mehrfach unter der Liegefläche. Wenn mich noch einmal jemand fesseln wollte, dann sollte er wenigstens viel Mühe damit haben.Auf der Bank liegend machte ich die Augen zu, und obwohl mir viele Gedanken durch den Kopf schossen, schlief ich ein. Tief und fest schlummerte ich, bekam nicht mit, was um mich herum passierte.

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