Heißer Herbst 03 – Frühstück um zwölfHeißer Herbst 03 – Frühstück um zwölf© Helios53, XII/2011Sabine und Manu waren fleißig gewesen, ein Tisch auf der Terrasse war schön gedeckt und mit allerlei Köstlichkeiten aus der Wiechert’schen Küche versehen. Nur Kaffee war keiner dabei, denn auch Manu kannte sich mit dieser ‚Säcko-Maschine’ nicht aus und kaputt machen wollten sie lieber nichts. Blieb die Hoffnung, dass Susi nicht nur die korrekte Aussprache, sondern auch den korrekten Umgang mit der ‚Magic DeLuxe’ beherrschte. Doch noch ließ sie auf sich warten.In der Zwischenzeit verschärften die beiden übermütigen Gören die Gangart, kicherten ununterbrochen, kreischten nervend und zogen das volle Zickenprogramm ab. Endlich kapitulierten Max und Bruno kopfschüttelnd – was war bloß aus den anschmiegsamen Mäuschen von letzter Nacht geworden? – und verzogen sich grollend. Die übergeschnappten Tussen waren ja nicht auszuhalten! So ähnlich hatte das Urteil der beiden ach so erwachsenen Burschen gelautet, als sie sich trollten und auf ihren ‚neuen’ Motorrädern davon röhrten. Sabine schaute ihnen zufrieden lächelnd nach.Bruno hatte von seinem Urgroßvater eine rund fünfundzwanzig Jahre alte BMW R 45 geerbt, schon bevor er überhaupt damit fahren durfte. Nun fuhr er sie mit Leidenschaft. Sein altes Moped hatte er an Susi abgetreten – gegen entsprechende Dienstleistungen natürlich. Max hingegen hatte seine Maschine auf dem Schrottplatz entdeckt. Eigentlich sogar drei davon, beziehungweise deren Teile. Zum Kilopreis erworben, hatte er jede freie Minute darauf verwendet, aus den vorhandenen Stücken unter möglichst geringem Zukauf ein fahrbereites Gerät zu schaffen. Unter tatkräftiger Hilfe von Bruno, Susi und vor allem Sabine war das auch gelungen. Sabine und Susi waren sehr geschickte Mechanikerinnen. Vor zwei Jahren hatten sie sich die Mopeds ihrer Brüder ‚ausgeliehen’ und waren damit durch Feld und Wald gerast. Dabei hatten sie sich getroffen. Sabine war neu in der Stadt, denn ihre Eltern waren in den letzten Jahren aus beruflichen Gründen in Frankreich gewesen, aber nun sollte die Tochter in Deutschland die Schulausbildung abschließen. Doch noch waren Ferien gewesen.Sabines Gedanken schweiften zurück. 2002, Hochsommer. Damals war sie auch noch kleiner gewesen, klein, aber zäh und kampfstark. Und ehrgeizig! Da war jener besondere Tag …Ihre Eltern werkten im Haus und im Garten. Da gab es viel zu tun, denn ihre Großeltern waren nach Menorca gezogen, zumindest für den Großteil des Jahres und hatten ihrem Sohn das Haus überschrieben. Für sich behielten sie nur zwei Zimmerchen im Anbau, die sie aber eigentlich nur zu Weihnachten nutzten. Sabines Familie war eben aus Frankreich zurückgekommen, Haus und Garten waren vernachlässigt. Sabine hatte halbherzig ihre Hilfe angeboten, nachdem sie sich aber genügend ungeschickt angestellt hatte, war sie sozusagen ‚verbannt’ worden. Ihr Bruder Max war mit dem Bus nach Kolzbach gefahren, wo das neue Freischwimmbad eröffnete und eine Woche freien Eintritt versprach. Dort war er sicher auf der Suche nach dem weiblichen Geschlecht, was aber hier in Ovenbuch niemand merken sollte. Daher Kolzbach und daher der Bus. Denn schon in der ersten Woche hatte er Anschluss an eine Gruppe von Mopedfahrern gefunden. Mit seinem eher exotischen Gefährt, einer spanischen Derbi Senda, hatte er deren Interesse geweckt. Wäre er heute damit durch den Ort gedüst, hätte er das Freibad in Kolzbach nie ohne Begleitung erreicht, wenn überhaupt.Jetzt stand die Senda vor dem Haus und Sabine wusste, wo der Schlüssel lag. Der Rest war absehbar, denn Sabine hatte das Mopedfahren schon in Frankreich gelernt, wie manch anderes auch, was man in so einer Mädchengang halt lernt. Zum Beispiel, wie man sich unbemerkt davon macht. Leise schob sie die Maschine ein Stück die Straße hinauf, stülpte sich den Helm über, der am Lenker hing und ließ das Moped dann ohne Motor einige hundert Meter bergab rollen. Erst dann startete sie, fuhr auf Schleichpfaden durch die Wohnsiedlung und erreichte so gleich den Wald. Sie atmete auf. Abseits der öffentlichen Straßen fürchtete sie die Polizei nicht. Sie fühlte sich frei und kurvte kreuz und quer durch Wald und Heide. Auf einmal gelangte sie, angelockt von Motorenlärm, zu einer stillgelegten Kiesgrube, in der etwa ein halbes Dutzend Jugendliche mit ihren aufgemotzten Mopeds Motocross übten.Vorsichtig, wie ein witterndes Reh, fuhr Sabine näher heran und schaute zu. Große Könner waren eher nicht am Werk, aber es schien Spaß zu machen. Nur so ein Kleiner, ganz in schwarz, fegte wie der Teufel über den Parcours. Plötzlich schien er sie entdeckt zu haben, kam auf seiner KTM querfeldein herangefahren und umkreiste Sabine wie ein Hund, der eine neue ‚Bekanntschaft’ macht. Schließlich blieb er neben Sabine stehen und zog am Gas.„Jirrrrrrrrommmtck-tck-tck-tck-grrrommmm!“„Prrrrauch-ch-ch-cht-t-ooorrrr-rrr-rrr!!“, antwortete die Senda.„Jiuorrrrrr-rrrmm-rummm-rummm!“Sabine sah sich die Figur näher an. Klein, zart, gut tailliert, unter dem Helm quollen schwarze Locken hervor. Auch ein Mädchen! Sofort kam die eingelernte Straßengangroutine in Fahrt. Revier abstecken, Hackordnung klären, Flagge zeigen! Der Lenker stieg. „Präääääännnnnn-jnnnn-jännnn-srrrrriiiiii-rrr-rrr!“Die andere nahm die Herausforderung, die sie provoziert hatte, sofort an und raste heulend auf dem Hinterrad davon. Nur Sekundenbruchteile später folgte Sabine, flach über den Lenker gebeugt, um ein Aufsteigen des Vorderrades zu vermeiden.Der ‚kleine schwarze Teufel’ knatterte flott zur improvisierten Startlinie und wartete auf Sabine, zeigte dann drei Finger, was diese richtig als drei Runden interpretierte. Gleich darauf ging die wilde Jagd los. Sabine, die naturgemäß die Strecke nicht kannte, blieb nichts übrig, als der anderen zu folgen. Aber sie stellte befriedigt fest, dass die französischen ‚Friseure’ ganze Arbeit geleistet hatten. Max und seine ‚Potes’ hatten als erstes die Drossel entfernt und dann noch ein paar Optimierungen vorgenommen. So brachte die Senda statt knapp drei, fast fünfzehn PS auf die Räder, einiges mehr, als die KTM leistete, wie Sabine befriedigt registrierte. Die ersten beiden Runden fraß Sabine Staub, dann wollte sie nach vorn, aber da hatte die Gegnerin doch entschieden was dagegen. Überraschend steuerte sie den bisher vermiedenen Steilhang an. Sabine grinste. Was Dümmeres konnte ihr wohl nicht einfallen? Mit der überlegenen Leistung setzte sie zum Überholen an …Der KTM ging die Puste aus, die Fahrerin verlor den Mut und schwenkte zur Seite und ehe sie noch den Hang hinunterfallen konnte, knallte ihr die Senda in die Vorderradgabel. In einem Knäuel polterten Mädchen und Mopeds den Steilhang hinunter.„Putain de merde!“, fluchte Sabine und ließ eine Flut französischer Schimpfworte folgen.„Porca Puttana!“, echote die andere und hörte nicht auf, italienisch zu zetern, bis sie nebeneinander zu liegen kamen und gemeinsam ächzten. „Porca puttana!“„Hure lass ich mich nicht nennen!“, stieß Sabine giftig hervor und hob drohend die Faust.„Was? Du sprichst deutsch?“„Und du bist auch keine Italienerin?“ Sie ließ die Faust wieder sinken und nahm dafür den Helm ab. „Zur Hälfte schon. Woher kommst du?“„Wir sind vor ein paar Wochen nach Ovenbuch gezogen. Ich bin zwar dort geboren, aber die letzten acht Jahre habe ich in Marseille gelebt. Und du?“”Ich bin auch in Ovenbuch daheim und das schon fast vierzehn Jahre. Ich bin immer dort gewesen, bis auf die Ferien, meistens. Mein Vater ist Italiener und Italienisch ist die ideale Sprache, um Frust abzubauen. ‚Puttana‘ heißt zwar Hure, aber ‚porca puttana‘ nur so viel wie ‚verdammte Scheiße‘. Ich hab dich also nicht als Hure beschimpft.”„Verdammte Scheiße!“ Sabine lachte auf. „Das kannst du laut sagen. Aber da haben wir was gemeinsam. ‚Putain de merde‘ heißt genau dasselbe und ich kann auf Französisch auch viel ungenierter fluchen. Au, verdammt, das Lachen tut weh. Ich glaube, ich hab mir die Rippen gebrochen. Merde, du schaust vielleicht bedient aus! Ich heiße übrigens Sabine.“„Ich bin Susi und du solltest dich mal selber sehen!“Beide sahen sich um, sahen die andere und sich selber an. „Absurd!“, konstatierte Sabine, „wir sitzen da im Dreck, bluten vor uns hin, die Jeans hängen in Fetzen und wir quatschen wie bei einem Kaffeekränzchen. Lass uns nachsehen, ob die Mopeds heil geblieben sind.“Sie rappelten sich stöhnend auf und kamen ziemlich wackelig auf die Beine. „Ich glaube, gebrochen ist nichts“, schöpfte Susi Hoffnung, „aber blaue Flecken jede Menge und das Cut da … Hoffentlich muss das nicht genäht werden. Autsch! Mein Knie sticht, dabei habe ich doch die Schützer von den Skatern an.“„Nützt auch nichts, wenn du es dir verdreht hast. Kannst du es abbiegen?“Nach und nach listeten sie ihre Schäden auf und meinten, eigentlich hätten sie ja noch Glück gehabt. Die paar Schrammen seien leicht auszuhalten. Dabei war beiden im Grunde zum Heulen, die Tränen pochten schon an den Augen, aber jetzt zu weinen, wäre die ultimative Niederlage gewesen. Ein Indianer kennt keinen Schmerz und eine Squaw schon gar nicht.Als sie aber die paar Schritte zu den Mopeds, die da noch immer im Steilhang lagen, gehumpelt waren, brach die eiserne Selbstbeherrschung mit einem Schlag zusammen. Das Entsetzen griff eiskalt nach ihren tapferen, kleinen Mädchenherzen. „Oh, nein!“, schrie Susi auf, „mein Bruder bringt mich um, wenn er das sieht.“ Und Tränenströme mischten sich mit Blut und Dreck auf ihren hübschen Wangen.Auch Sabine erbleichte und sank mit einem gequälten Aufschrei zu Boden. „Was meinst du, wie es mir geht? Die gehört auch meinem Bruder und ich habe ihn nicht einmal gefragt, ob ich sie haben darf. Er hätte sie mir ja sowieso nie geliehen!“ Und auch bei ihr flossen die Tränen nun ungehemmt.Tröstend fielen sie sich in die Arme und heulten ein Weilchen wie die Schlosshunde. Dann schniefte Sabine trotzig. „Was nun? Es kommt ja sowieso raus. Was können wir tun?“„Fahren können wir nicht mehr, nicht einmal schieben. Wir müssen sie abholen lassen. Wo wohnt ihr denn?“Sabine sagte es ihr. Susi nickte. „Kenn ich, ist gar nicht weit von uns weg, aber wir sind näher. Bruno, mein Bruder ist wahrscheinlich zu Hause, also bringen wir es zuerst ihm bei.“„Wir?“ „Ja, wir! Mitgegangen, mitgefangen. Das mitgehangen wollen wir lieber vergessen. Du musst unbedingt mitkommen. Du bist blond und gar nicht so hässlich. Mein Bruder steht auf blond. Das könnte ihn ein wenig ablenken und wenn wer dabei ist, macht er immer auf obercool. Da rastet er vielleicht nicht ganz so aus. Ich komm dann dafür mit zu deinem Bruder, wenn du glaubst, dass es hilft.“„Hm, das könnte sein. Du schaust ja ein bisschen exotisch aus mit den schwarzen Locken. Gemessen an den französischen Weibern, bei denen er immer Stielaugen gemacht hat, schneidest du super ab. Dann versuchen wir doch mal, uns ein wenig herzurichten.“„Bloß nicht! Wir können jedes Quäntchen Mitleid brauchen. Eher schmieren wir uns noch ein wenig mehr Blut ins Gesicht.“„Geil! Du hast’s echt drauf! Wir könnten ein super Team werden. Wie alt bist du eigentlich? Ich werde im November vierzehn.“„Ich schon im September, in der letzten Woche. Mir scheint, wir haben eine ganze Menge Gemeinsamkeiten. Das Alter, einen Bruder mit Moped, oder jetzt nicht mehr mit Moped, einen leichten Hang zu Verbotenem, eine Vorliebe für ausländische Flüche. Wer weiß, was noch?“Im Laufe der nächsten Stunde, die die beiden Mädchen langsam und einander stützend in Richtung Ovenbuch hinkten, wobei die Langsamkeit weniger ihrem lädierten Zustand als dem Bammel vor den brüderlichen Tobsuchtsanfällen zuzuschreiben war, die sie sich in den blutigsten Farben ausmalten, entdeckten sie noch eine wahre Fülle von Parallelen. Immer wieder setzten sie sich auf eine Bank, einen Holzstamm oder auch nur den Wegrand und tauschten Erfahrungen aus: beide kamen jetzt in die achte Klasse und hofften, dass es dieselbe war, beide lebten in einer Familie zu viert und beider Brüder waren etwa drei Jahre älter, beide liebten Sport und Abenteuer, standen auf Fußball, fuhren verbotenerweise gern Moped, sangen viel und laut, lernten seit einigen Jahren Gitarre und interessierten sich für ähnliche Musik. “Ist ja schon fast unheimlich!”, flüsterte Sabine.„Hast du einen Freund?“, wollte Susi auf einmal wissen, als sie auf dem Rest einer vorzeitlichen Steinsetzung wieder einmal eine Verschnaufpause einlegten. „Jungs sind doch doof, oder?“, antwortete Sabine und beobachtete ihre neue Freundin genau. „Sag bloß, du hast einen festen Freund?“„Das nicht, nicht im Moment, aber ich hätte schon gern einen – oder vielleicht auch zwei. Ach, ich weiß nicht!“ Susi wirkte unentschlossen, Sabine hakte sofort nach.„Das heißt aber, du hattest schon mal einen? Erzähl, wie war das?“„War ganz okay!“ Susi grinste. „Nein, ehrlich gesagt, war es schon toll, aber es hat nicht lang gedauert.“„Warum das denn? Wenn es so toll war …“ „Er war ein Arsch und ist immer noch ein Arsch und ich will nicht drüber reden!“, schrie Susi und wieder flossen die Tränen.Sabine legte tröstend einen Arm um das Häuflein Elend. „Aua! Das tut weh! Mindestens geprellt habe ich mir die Rippen! Vergiss es, Susi, ich sag ja: Jungs sind doof!“„Nicht alle! Oder zumindest nicht immer. Hast du schon mal geküsst? Ich mein jetzt, so richtig, mit allem?“Sabine lief rot an. „Was mit allem? Du meinst so richtig …?“„Na mit Zunge halt! Hast du?“ Susi starrte Sabine neugierig an. Hatte die was nicht richtig verstanden?Die schaute ein wenig verschämt zur Seite. „N-nein, eigentlich nicht, äh ..“„Und uneigentlich? Los, sag schon, hast du? Du hast nicht, stimmt’s?“„Es hat sich halt nie ergeben“, murmelte Sabine. „Was kann da schon groß dran sein?“„Hmmmm! Das kann man nicht so einfach beschreiben, das muss man erleben. Mach es, dann weißt du es! Aber es muss halt der Richtige sein. Der Richtige für den richtigen Augenblick. Ingo ist zwar ein Arsch, wie gesagt, aber damals war er genau richtig.“ Susi bekam träumerische Augen bei der Erinnerung.Sabine schwieg eine Weile, dann siegte doch die Neugierde. „Und sonst? Habt ihr auch? Ich mein, äh … habt ihr auch … nicht nur geschmust?“Susi war geradezu entsetzt. „Nein! Was denkst du denn! Natürlich nicht!” Pause, dann leiser: “Das heißt, er wollte schon und ich irgendwie auch, aber ich hab‘ mich nicht getraut. Du kennst doch die vier Phasen der Liebe? – Nicht? – Also: Hand in hand, hand in something, something in hand und something in something. Jetzt kannst du raten, wo wir stecken geblieben sind!“„Stecken geblieben? Soso!“ Sabine grinste unverschämt. Endlich konnte Susi wieder lachen. „Du bist mir ja ein Ferkel! Das gefällt mir!“ Und sie verpasste Sabine einen freundschaftlichen Rippenstoß, ohne zu bedenken, dass das höllisch schmerzen musste.Mit einem Aufschrei fiel Sabine heulend ins Gras, entsetzt sprang Susi hinzu und streichelte die Verletzte tröstend. „Oh, mein Gott, oh mein Gott, bitte verzeih mir, ich habe nicht an deine Rippen gedacht!“ Dann folgten ein paar Stoßgebete auf Italienisch. Die schienen zu helfen, denn die Tränenbäche aus vier Augen versiegten langsam. „Kannst du aufstehen, bist du in Ordnung, soll ich dir helfen?“ Susis Augen blickten angstvoll.„Natürlich kann ich aufstehen, du hast mir ja nur die Rippen zerschmettert und nicht die Beine und natürlich bin ich nicht in Ordnung, das siehst du ja. Und hilf mir bloß nicht noch einmal, sonst bin ich womöglich tot!“ Sabines Grinsen fiel ziemlich schief aus. Aber sie ergriff doch die helfend ausgestreckte Hand und kam mit schmerzverzerrtem Gesicht auf. „Gehen wir lieber weiter, sonst bringen wir uns noch gegenseitig um vor lauter Freundschaftsgesten.“„Hallo! Erde an Sabine! Raumschiff Wiechert, bitte melden!“ Manu brachte sich lautstark in Erinnerung und Sabine tauchte aus ihrem Erinnerungstraum wieder in die Gegenwart ein. Fast konnte sie ihre Rippen schmerzhaft spüren, so lebendig war die Erinnerung. Oder hatte gar Manu nachhaltig ‚angeklopft’? „Susi ist zurück und wir würden jetzt gern endlich frühstücken!“Seufzend drehte sich Sabine um und setzte sich zu den anderen an den runden Tisch unter dem riesigen Sonnenschirm. Als sie ihr weiches Ei köpfte, hallten zwölf Schläge von Sankt Paul in der Heide durch den herrlichen Spätsommertag.Nächstes Kapitel: Heißer Herbst 04 – Fünf Prinzipien und Eisbecher mit Bohne

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